"Vom Glück der Langsamkeit"

  • Quint Buchholz zeigt in seinem neuen Buch das Geheimnis von Zeit und Glück.
  • In Rezensionen

Eigentlich habe ich keine Zeit, aber ich nehme sie mir für eine Empfehlung, denn das neue Buch von Quint Buchholz: "Vom Glück der Langsamkeit." (978-3-579-01466-1 € 20,-) mit einem Vorwort von Elke Heidenreich öffnet jedem die Augen, der glaubt, keine Zeit zu haben.

Jeder wünscht sich mehr davon und die wenigsten haben sie: Zeit. Was für eine Ironie unseres modernen Lebens, wir erfinden zeitsparende Technologien und nutzen dann die freie Zeit, um mehr zusätzliche Dinge zu erledigen. Anstatt zwangloser zu werden, gestaltet sich unser Leben atemloser und hektischer als jemals zuvor. Höher, schneller, weiter – das Leben scheint in rasendem Tempo an uns vorüber zu ziehen. Doch können wir es wirklich genießen? Menschen, die in Ruhe sitzen, schauen, schlendern, staunen. In den unverwechselbaren Bildern von Quint Buchholz ist keine Eile. In seinem neuen Buch „Vom Glück der Langsamkeit“ treten sie in den Dialog mit Texten bekannter Autoren wie Jorge Luis Borges, Mascha Kaléko oder Friedrich Nietzsche. Gemeinsam sprechen Bilder und Worte über das Thema Zeit, über eine selten gewordene, nahezu vom Aussterben bedrohte Art: die nicht verplante Zeit, die Zeit der Langsamkeit, des Müßigganges und der Stille. Innehalten, ruhig werden und das Glück des Augenblicks auskosten. Quint Buchholz plädiert in seinem Buch für einen aufmerksamen und gleichzeitig gelassenen Umgang mit der kostbaren Ressource Zeit. Er schafft für Leser und Betrachter Inseln, auf denen wir mit Christian Morgensterns Worten wieder „den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.“ www.gtvh.de