Über die Einsamkeit

Im Goldblatt Verlag ist ein wundervoller Band erschienen, der sich einfühlsam und erhellend mit dem Thema Einsamkeit auseinandersetzt. Gerade in pandemischen Zeiten ein wichtiges Hilfsmittel, zu verstehen und zu überwinden.

Ruja? Ein Rock-Band der 1970er und 80er Jahre aus Estland, ein Möbel-Pflegemittel von der Schwäbischen Alb?  Ein Ort in Niederschlesien, Rumänien, Kroatien oder Lettland? Oder ganz einfach ein Name?

 


Auch wenn Urmas Alender, der Leadsänger der beliebten estnischen Rock-Band Ruja 1994 beim Untergang der Fähre M/S Estonia tragischerweise ums Leben kam, die Band danach nie wieder aufgetreten ist und damit eine thematische Nähe entsteht: Ruja mag Vorname, Neologismus oder phantasievolle Schöpfung sein, mit dem im Goldblatt Verlag erschienenen Kunst-Band "Ruja - Deine Freundin, die Einsamkeit" (978-3-9818375-9-9 € 17,95) von Marie Franz und Daniela Spoto ist man nie mehr allein.

 

Man begegnet sich selbst. Eine faszinierende Reise in die Welt der Einsamkeit, die man gar nicht früh genug beginnen kann und für die man nie zu alt bist. Also richtet sich das Buch folgerichtig an alle Leser/innen von vier bis neunundneunzig Jahren und beschreibt ein Gefühl und eine Lebensrealität, der man nicht entgehen kann, die weit mehr ist als eine düstere Daseinsform und mit der man auch viel Gutes und Inspierierendes erlebt, wenn man ihr ohne Angst begegnet.

 

Denn das ist ein Schlüssel: Man kann ihr jederzeit für den Besuch danken und ihr zeigen, wo die Türe liegt, denn diese hat als Ein- und Ausgang immer zwei Seiten. www.goldblattverlag.de