Fußballmuseum erinnert an das WM-Endspiel vor 60 Jahren.

Zum 60. Jahrestag des Endspiels um die VIII. Fußball-Weltmeisterschaft 1966 zwischen England und Deutschland (4:2 n.V.) zeigt das Deutsche Fußballmuseum ab dem 30. Juli eine Woche lang eine künstlerische Medieninstallation, die mit beeindruckenden Bewegtbildern die zum Mythos gewordene Begegnung mit dem legendären „Wembley-Tor“ in einer besonderen Ästhetik einfängt.

Weltmeister 1966: England.

Auf raumhohen Spiegel- und Projektionsflächen überlagern sich zum Teil unveröffentlichtes Filmmaterial vom Jahrhundertfinale mit Grafik und Sound zu einer multiperspektivischen, collagenhaften Rauminszenierung. Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums: „Die Bilder vom ‚dritten Tor‘ und von den deutschen Nationalspielern, die sich nach den dramatischen 120 Minuten im Wembley-Stadion als faire und aufrechte Verlierer zeigten, sind in unserem kollektiven Fußballbewusstsein zu identitätsstiftenden Schlüsselbildern geworden. Nicht zuletzt deshalb sind viele der Spieler bis heute so populär und Vorbilder für jüngere Generationen. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei der WM 1966 nicht nur mit tollem Offensiv-Fußball und herausragenden Spielerpersönlichkeiten, sondern vor allem auch mit ihrer fairen Haltung Menschen auf der ganzen Welt beeindruckt.“ Die Medieninstallation zum Mythos Wembley ist in den Rundgang durch die Dauerausstellung des Deutschen Fußballmuseums integriert und ohne Zusatzticket zugänglich.
Das Fußballmuseum mitten in Dortmund
Adresse: Deutsches Fußballmuseum, Platz der Deutschen Einheit 1, 44137 Dortmund, direkt am Hauptbahnhof. Das Museum ist barrierefrei geprüft.
Öffnungszeiten in den Sommerferien: Di-So, 10-18 Uhr
Preise: Dauerausstellung 19 €, ermäßigt 15 €; Sonderausstellung über Jamal Musiala und Florian Wirtz 12 €, ermäßigt 6 €; Kombiticket 25 €, ermäßigt 19 €; weitere Ermäßigungen für Familien.
Kontakt und Ticketauskunft: 0231/22 22 19 54 (Di-Fr, 10-16 Uhr), Tickets & Infos: www.fussballmuseum.de