Auf den Spuren der Vorzeit durch Sachsen-Anhalt

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In Sachsen-Anhalt trifft man auf großartige Zeugnisse der Astronomie-Geschichte.

Nicht nur in Stonehenge, sondern auch in der Region Saale-Unstrut und in weiteren Regionen Sachsen-Anhalts sind die Spuren frühzeitlicher Himmelsbeobachtungen bis heute sichtbar. In der vom Hochmittelalter geprägten Wein- und Kulturlandschaft entdeckten Archäologen in den vergangenen 30 Jahren einzigartige Stätten und Funde, darunter das älteste Sonnenobservatorium Europas in Goseck und die Himmelsscheibe von Nebra. Sie ist die älteste bislang bekannte Darstellung kosmischer Phänomene und seit 2013 UNESCO-Weltdokumentenerbe.

 


In einer neuen Sonderausstellung von Oktober 2020 bis 30. September 2021 widmet sich die Arche Nebra am Fundort der berühmten Himmelsscheibe von Nebra der Geschichte der Astronomie. Die Ausstellung „Sternensucher - Von der Himmelsscheibe bis zur Rosetta-Mission“ in der Arche Nebra erklärt, wie sich die Methoden der Himmelsbeobachtung in 4000 Jahren veränderten und wie sich die Astronomie als Wissenschaft etablierte. Teil der Schau ist ein umfassendes Begleitprogramm mit Vorträgen, Workshops und Himmelsbeobachtungen. Zu den Höhepunkten zählen der Themenabend zur Winter- und Sommersonnenwende.
Die Arche Nebra ist Teil des Netzwerks „Himmelswege“, das insgesamt fünf astronomisch-archäologisch bedeutende Stationen in Sachsen-Anhalt verbindet: außer Nebra gehören das Landesmuseum für Vorgeschichte Halle, das Sonnenobservatorium Goseck, das Ringheiligtum Pömmelte und die Dolmengöttin von Langeneichstädt zu dieser Route, die große Entdeckungen bietet. www.himmelswege.de 

www.himmelsscheibe-erleben.de und www.saale-unstrut-tourismus.de